HERZLICH WILLKOMMEN


Das aus dem frühen 18. Jahrhundert stammende und unter Denkmalschutz stehende Gut Marienhof liegt, umgeben von Pferdekoppeln, Feldern und Wald, auf den Höhen über dem Werratal. So weit das Auge reicht, erstrecken sich die sanften Hügelketten des hessisch-thüringischen Berglandes.



Direkt am "Grünen Band" und damit am Schnittpunkt der beiden Naturparks Naturpark Meißner-Kaufunger Wald und Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal gelegen, zeichnet sich das Gebiet um den Marienhof durch seine urwüchsige Natur und seinen großen Artenreichtum aus. Die Wildkatze ist bereits ein wohlvertrauter Anblick, der Luchs wird von Jahr zu Jahr häufiger gesehen.

Aber auch viele seltene Vogelarten lassen sich bei den Wanderungen rund um den Marienhof beobachten. Und wer im Frühling oder Herbst hier ist, darf Zeuge der beeindruckenden Kranichzüge werden, die in dieser Zeit über uns hinwegziehen und die Thermik der Hochebene zum Kreisen und Wiedergewinnen an Höhe nutzen.

Früher trieb man das Vieh aus den Tälern und den feuchten Flusswiesen bergauf in die buchstäbliche Sommerfrische. So entstanden die noch bis vor wenigen Jahrzehnten weit verbreiteten Vorwerksbetriebe auf den Höhenzügen. Es ist in erster Linie der Familie v. Gilsa zu verdanken, dass der Marienhof dem Schicksal aller anderen Vorwerke im Werra-Meißner-Kreis, die längst geschleift worden sind, entgangen ist. Die damaligen Gutsherren haben mit der Zeit diesem angenehmen Ort eine bauliche und wirtschaftliche Struktur gegeben, so dass von Ende des 17. bis Anfang des 20. Jahrhunderts ein eigenständiger Wirtschaftshof entstanden ist. Das ist die Geschichte so mancher „Maisons de Plaisance“ im alten Europa, die so selten und schützenswert geworden sind und deren Geist hier noch deutlich spürbar ist.