GESCHICHTE

1724 von Wolf-Dietrich v. Verschuer als „Hof über dem Teufelsthal“ gegründet, diente der Marienhof fast 250 Jahre lang dem im Tal gelegenen Rittergut Völkershausen als Vorwerksbetrieb.





Von hier aus wurden die hochgelegenen Felder und Wiesen bewirtschaftet, bis der Vater des jetzigen Besitzers, Dietrich Frhr. Roeder v. Dierbsurg, den Hof in einen kleinen Gestüts- und Ausbildungsbetrieb umwandelte.

Aus dem 18. Jahrhundert stammen die beiden ältesten Gebäude des Marienhofes, das Berghaus und der sogenannte Barockstall, die lange Zeit als L-förmiges Ensemble die einzige Bebauung auf der Hochebene darstellten. Erst im 19. und frühen 20. Jahrhundert, nachdem das Rittergut Völkershausen 1872 in den Besitz von Otto Frhr. von und zu Gilsa übergegangen war, wurde der Hof durch den Bau weiterer Wohn- und Stallgebäude zu einem Carrée geschlossen.

Hauptproblem stellte immer die Wasserversorgung des entlegenen Gehöftes dar. In den ersten Jahren stand lediglich eine Zisterne zur Verfügung, ab dem Jahr 1759 begannen dann Richelsdorfer Bergleute einen über 100 m tiefen Brunnen in den Fels zu hauen, der bis heute erhalten ist.

Nach Jahren, während derer der Marienhof sein Einkommen hauptsächlich aus Landwirtschaft und Pferdezucht bezogen hat, wurde der Betrieb mit dem Jahr 1995 auf "neue Füße" gestellt. Heute stehen der Wald und die Forstwirtschaft im Vordergrund. Als Forstconsulter betreuen wir neben dem eigenen Wald weitere Forstbetriebe nach den Prinzipien der nachhaltigen, den ökonomischen und ökologischen Erfordernissen angepaßten Forstwirtschaft.